Ausstellung Köln - Flaca meets aTyp

Die Ausstellung "Flaca meets aTyp" mit dem Künstlerduo aTYP (Petra Aigner & Alex Mandl) und der Künstlerin FLACA fand vom 10. bis 18. September 2022 im Hochbunker k101 im Ehrenfelder Kunstquartier in Köln statt.

  • Thema: Auseinandersetzung mit tabuisierten Themen wie Machtmissbrauch, (sexualisierter) Gewalt, patriarchalen Strukturen sowie seelischen Abgründen und gesellschaftlichen Randbereichen.
  • Beteiligte Künstler: Das Wiener Duo aTYP (Petra Aigner & Alex Mandl) und die aus Venezuela stammende Künstlerin FLACA.
  • Ort: Bunker k101, Körnerstraße 101, 50823 Köln-Ehrenfeld

Hier ist eine Zusammenfassung der zentralen Medienstimmen:

  • „Bilder, die verstören können, auf jeden Fall aber etwas mit einem machen“: Das CRELALA Kunstmagazin beschrieb die Ausstellung als eine tief bewegende Erfahrung, die sich kompromisslos an großen Tabuthemen abarbeitet. Die gezeigte Fetisch- und Bondage-Kunst wurde dabei nicht als reine Provokation, sondern als Ventil und Spiegelbild von Machtstrukturen, Kontrolle und Ohnmacht in unserer modernen, dauerhaft „unter Hochspannung stehenden“ Gesellschaft analysiert.
  • Die Relevanz des Ausstellungsortes: Kulturjournalisten hoben hervor, dass es „kein Zufall sein kann“, dass diese brisanten, feministischen und politischen Arbeiten ausgerechnet im beklemmenden Ambiente des Kölner Hochbunkers inszeniert wurden. Die rohe, historische Kulisse des Bunkers habe die Thematiken wie patriarchale Gewalt und seelische Abgründe spürbar verstärkt.
  • Feminismus-Debatte in der Kölner Lokalpresse: Die Künstlerin FLACA, die für ihre provokanten, farbgewaltigen Arbeiten bekannt ist, stand auch bei nachfolgenden Projekten in Köln (wie in der Galerie Szenefeld) im Fokus der lokalen Medien wie dem Kölner Stadt-Anzeiger und der Kölnischen Rundschau. Die Presse beschreibt ihre Kunst oft als Inszenierung des Geschlechterkampfes, bei der Fetischkunst als Symbol einer emanzipierten Welt genutzt wird. Gleichzeitig lösten die Berichte in den sozialen Medien der Zeitungen teils lebhafte Debatten darüber aus, wo die Grenze zwischen feministischer Befreiung und der bloßen Sexualisierung von Frauen verläuft.